Hier finden Sie einige Bilder unserer Faschingskampagne 2012/2013

(der Pressebericht folgt)

 

 

 

Pressebericht vom 08.02.2012

Wilde Punks und "Friedhofsschnallen"

Ulfaer Narren feiern Fremdensitzung im Bürgerhaus - Pfarrer Reiner Isheim meister Debüt in der Bütt

(em). Mehr als 200 Fans der fünften Jahreszeit drängten sich im großen Saal des Bürgerhauses, und unter schmissigen Klängen marschierte die große Garde zur Sitzung des Fasching Clubs Ulfa ein. An der Spitze der Fünferrat mit Präsident Werner Sparwald, Bernd Arnold, Karin und Bernd Wirth sowie Manuela Kliehm.

Die „Kleine Oma“ Lisa-Marie Bach, Nachwuchstalent in der Bütt, berichtete von ihren 1 000 Wehwehchen, ehe die Jugendgarde in den Vereinsfarben blau-weiß-silber ihren mitreißenden Auftritt hinlegte.

Hörnerhelm, Streifenhose und Hinkelstein - der perfekt als Obelix gestylte Holger Schneider hatte ein scharfes Auge auf seine von der Tücke des Objekts geplagten Mitbürger im „kleinen gallischen Dorf Ulfa“ und brachte zur Freude des Publikums Katastrophen zur Sprache: die aus dem Auto des Pfarrers geklaute Tasche samt Sonntagspredigt, aus dem Hänger geflohene Rinder, ein bei der Arbeit in den Teich gekippter Bagger...

Statt „Klaus & Klaus“ kamen „Martin & Martin“, die Sänger Martin Ritter und Klaus Martin, die ein Medley an flotten Liedern einschließlich Selbstgetextetem in Platt vom „Ulfarer Tal“ brachten.

Die Showtanzgruppe „Gut Knie“ durfte im Programm nicht fehlen und hatte auch diesmal im Training mit Daniela Döll und Diana Götz einen effektvollen Auftritt vorbereitet. Schwarzlicht auf der Bühne brachte die weißen Hüte, Handschuhe, Schuhe und Bänder als Körperarabesken zum Leuchten.

Orden vergab Werner Sparwald unter anderem an Ehrenmitglied Lindy Bender, Bürgermeister Hans-Peter Seum sowie Peter und Manuela Zorbach, die den FCU unterstützen. Zugleich dankte der Präsident einigen Unentbehrlichen: Protokoller Marius Emmel, Musiker Michael Breitstädt sowie dem Kulissenschieber-Azubi Maximilian Schanz, dem „Gesellen“ Kevin Sauer und dem „Meister“ Patrick Döll. Zugleich hieß er einen Neuling in der Bütt willkommen. Ulfas Pfarrer Reiner Isheim hatte Verse getextet: „Von der Kanzel in die Bütt/ Weit iss der Weg, ihr glaabt es nit“ und scheute auch vor persönlichen Bekenntnissen nicht zurück: „Ulfas gute Kuchen machen/Dass mir alle Nähte krachen“.

Nicht nur im Outfit mit einheitlich braunen Zöpfen und in blau-weiß-silbernen Uniformen marschierte die Garde der erwachsenen Tänzerinnen auf. Auch die Figuren ihres Tanzes, einstudiert von Cindy Arnold, wurden einheitlich und perfekt ausgeführt. Begeistert applaudierten die Zuschauer, als sich die Garde „zweistöckig“ mit Tänzerinnen auf den Schultern der ersten Reihe aufbaute.

Beste Freundinnen sind die beiden an der Bushaltestelle auf dem Weg zum Shopping nicht gerade: Hilde (Kathrin Ludwig) ist eher ein unbedarftes Landei, lässt sich aber von Elvira (Michaela Knöpp) mit der großen Klappe noch lange nicht unterbuttern. Zum Spaß des Publikums plauderten die beiden recht ungeniert über die Schwächen ihrer Ehemänner, über Midlife Crisis und mehr, ehe sie einen heißen Twist hinlegten.

Auch für das Männerballett wurde die Bühne in Schwarzlicht getaucht, die Kleidung der Herren erinnerte an Polizeiuniformen und nach ihrem heiteren Tanzmedley einschließlich einer Hundepantomime zu „Who let the dogs out“ fielen die Hüllen und nicht einmal Präsident Werner Sparwald war vor den „Ülfer Chippendales“ sicher: Er musste mittanzen. Die Tänzer dankten ihrer Trainerin Cindy Arnold mit Blumen.

Für den Ulfaer Fasching unentbehrlich sind die „Friedhofsschnallen“. Farbenfroh mit Strohhüten, Strandkleidern und Schwimmenten stiegen die Damen in den Flieger nach Mallorca. Star der Gruppe war eindeutig Sonja Arnold, die sich schon mit reichlich flüssiger Nahrung versorgt hatte und die anderen zu dem genervten Ruf „Etz iss der Wullewatz aach noch besoffe“ trieb. Einen Extradank gab es für Diana Götz, die kurzfristig für eine Erkrankte eingesprungen war.

Eine mitreißende wilde Punk-Nummer samt Gitarristen-Pantomime brachten die „Crazy Dancers“ auf die Bühne, während die G-Dancers unter dem Motto „Girls go gaga“ in knappen Silberlamékleidchen zu Lady Gaga-Songs tanzten.

Beschirmt“ marschierte die Gruppe „Gut Knie“ noch einmal auf und bot den richtigen Hintergrund für einen „Weather Girls“-Titel: Steffie Jüngling und Sonja Arnold brachten eine Karaoke-Version von „It’s raining men“.

Mit den Stimmungsliedern der „Konfettis“ und der traditionellen Polonaise ging die Sitzung kurz vor Mitternacht zu Ende.

Am kommenden Samstag, 11. Februar, geht die zweite Sitzung im Bürgerhaus über die Bühne und am Freitag, 17. Februar, steht beim FCU Weiberfasching auf dem Programm.

    
                Das Männerballett mit dem Mr. Präsident des FCU                                                                      Die Crazy Dancer`s


Pfarrer Reiner Isheim mit seinem Debüt in der Bütt

Quelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de)

 

 

Pressebericht vom 01.03.2011

Im Tierreich heißt es Monogamie, bei den Männern Pech

Sitzung des Faschingsclubs Ulfa mit Routiniers und karnevalistischem Nachwuchs aus eigenen Reihen - Polizeidiener Michael Fritzius teilt aus

(ih). Die Aktiven des Faschingsclubs Ulfa hatten sich wieder einmal mächtig ins Zeug gelegt und eine mehrstündige Faschingssitzung mit Tänzen, Büttenreden und Sketchen auf die Beine gestellt. Vor dem neuen, mit großen Konfettikreisen besprenkelten Bühnenbild wirkten nicht nur erfahrene Routiniers, sondern auch viel karnevalistischer Nachwuchs aus den eigenen Reihen.

Sitzungspräsident Werner Sparwald stellte zunächst seine Kollegen des Fünferrates, Karin Wirth, Evelyn Fritzges, Silvia Sauer und Bernd Wirth, vor. Danach hatte das Gardepaar Cindy Arnold und Tobias Blum seinen ersten Auftritt mit einem selbst choreografierten Tanz.

Die achtjährige Lisa-Marie Bach beeindruckte wieder mit einer klasse vorgetragenen Büttenrede, in der sie als gestresste Hausfrau die Gäste von Opas 75. Geburtstagsfeier bewirtet - inklusive einer Fahrt in der Grünen Minna nach einer halbstündigen Schlacht um das letzte Hühnerbein.

Die Besucher vermochten kaum zu unterscheiden, ob die jungen Damen der Garde oder der Jugendgarde die Beine höher in die Luft warfen: Beide Gruppen werden von Cindy Arnold und Sandra Jäger trainiert und zeigten nun vor vollem Haus, was sie drauf hatten.

Ein „Theaterbesuch“ stellte das Paar Marvin Haas und Elisa Arnold vor ungeahnte Herausforderungen, denn die Wahl zwischen großem und kleinem Haus fiel den beiden schwer. Letztendlich beschieden sie die Kassiererin Christin Schmidt mit der Auskunft, dass sich Tristan und Isolde ihre Karten gefälligst selbst kaufen sollen. „Weihnachten“ hieß der Showtanz der von Daniela Döll trainierten Gruppe „Gut Knie“ - so wimmelte es auf der Bühne von süßen Rentieren, Engeln, Schneemännern und einem gut gelaunten Weihnachtsmann.

Beim Polizeidiener Michael Fritzius bekamen Ulfa, Deutschland und die Welt ihr Fett weg. Ob Mubarak, Angela Merkel oder Sitzungspräsident Sparwald, ob die Deutsche Bahn oder der Ulfaer Ortsbeirat - keiner blieb bei ihm ungeschoren. Kurzerhand erklärte er Staatsministerin Lucia Puttrich als ausschließlich für seinen Heimatort zuständig: „Zuerst dachte ich, sie sei die hessische Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Forst & Agrar, kurz ULFA. Jetzt weiß ich, sie ist die Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Und das heißt auf Platt ebenfalls Ulfa, nämlich UELV!“

Die Crazy Dancers machten Furore mit ihrem Geistertanz, für den sogar eine beleuchtete Stadtkulisse aufgebaut wurde. Die Statisten Nathalie Emmel und Daniel Eifert wurden von den elf „Geistern“ der Gruppe von der Bühne gescheucht. Ganz in weiß gewandet, teils mit weißen Masken, teils mit unheimlicher Gesichtsbemalung, bewegten sich die Tänzerinnen und Tänzer zu den Klängen von unter anderem „Mitternacht“ von E Nomine. Für diese Aufführung wurde genauso eine Zugabe verlangt wie für das Männerballet und die Gruppe GB Dance. Erstere schickte „Streifenhörnchen“ ins Rennen um die Publikumsgunst, wobei Rene Janisch sogar an einem Seil schwingend die Sprünge der kleinen Nager von Baum zu Baum imitierte. Letztere entführten die Besucher in das Wunderland der kleinen Alice in Gestalt von Cindy Arnold, in dem sich neben der „Raupe“ Marvin Haas, dem „weißen Kaninchen“ Elisa Arnold und der „Grinsekatze“ Dunja Schneider auch die „Rote Königin“ Sandra Jäger nebst Gefolge tummelten. Einstudiert hatte den Auftritt Trainerin und „verrückter Hutmacher“ in einer Person Silvana Schmittberger.

    

                 Eine kecke Performance mit dem Titel „Alice im Wunderland“.                                                    Polizeidiener Michael Fritzius.

 

Die „Doof Nuss“ Werner Sparwald hat Beklagenswertes aus dem Eheleben zu berichten.

 

Quelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de)

 

Pressebericht aus dem Jahr 2010

 

 

 

 

 

 

Faschingsclub Ulfa scheut keine Kosten und Mühen

Ulfas Fassenachter servieren vierstündiges spritziges Marathon-Programm - "Eingeflogene Hühner" und Meister Proper

(ih). Mit einem spritzigen Tanz eröffnete das Gardepaar Cindy Arnold und Tobias Blum die Faschingssitzung des Ulfaer Faschings Clubs. Danach führte Sitzungspräsident Werner Sparwald Schlag auf Schlag, ohne Pause, stramm durch den vierstündigen karnevalistischen Marathon im vollbesetzten Bürgerhaus.
Die jüngste Büttenrednerin, Lisa-Marie Bach, präsentierte dem Publikum als "kleine Tanzmaus" im rosa Tütü die fünf Positionen beim Ballett, bevor die von Cindy Arnold und Sandra Jäger trainierte Garde die Bühne stürmte und in schicken Kostümen und mit kunstvoll geschminkten Gesichtern ihre Choreographie darbot.
Der Ulfaer Narren-Nachwuchs bewies sein karnevalistisches Talent beim Sketch "Dr. Schnaller": Marvin Haas als Zahnarzt und Christin Schmidt als seine reizende Assistentin beginnen den Arbeitstag in ihrer zweifelhaften Praxis gewöhnlich mit einem Gläschen Prosecco. Was Wunder, dass die "Patientin" Elisa Arnold nicht das rechte Vertrauen für die Behandlung aufbringen konnte.
"Der Faschingsclub Ulfa hat keine Kosten und Mühen gescheut", berichtete Sitzungspräsident Sparwald stolz, als er die "extra aus Köln eingeflogenen `Hühner`" auf die Bühne bat. Ulrike Graf gab mit aufgemaltem Schnurrbart den "Höhner"-Sänger Henning Krautmacher, mimte mit ihren "Bandkolleginnen" Conny Knöpp, Susanne Bach, Carmen Braun und Lydia Ortmann eine Performance von "Schenk mir Dein Herz".
In der Interviewparodie "Zwei Stühle, eine Meinung" nahmen Wolfgang Böcher als Moderator und Gert Graf als geladener Gast, nämlich "Meister Proper", die Waschmittelindustrie auf die Schippe. Spezielle Formteile für die Arme verliehen Gert Graf die nötigen "Muckis", mit denen "Meister Proper" normalerweise den Damen im Haushalt behilflich ist. Während im Originalsketch der Schulfreund "Weißer Riese" Boxer wurde und den Namen Axel Schultz annahm, hatte die Werbefigur sich bei Graf und Böcher zu einem Mitglied des Fünferrats, nämlich zum Gaststättenbetreiber Bernd Wirth, "umschulen" lassen.
Die Jugendgarde begeisterte das Publikum mit einem mitreißenden Tanz zu Technoklängen. Danach beharkten sich die "Friedhofsschnallen" Sonja Arnold, Stephanie Jüngling, Andrea Schneider, Diana Götz, Monika Zinnel, Katja Götz, Christel Graf und Anette Haas höchst boshaft im Wartezimmer des Arztes und nahmen nebenbei noch in breitestem Dialekt ihre Ilfer Mitmenschen aufs Korn.
Ein weiteres tänzerisches Highlight boten die "Crazy Dancers" mit ihrem Showtanz "Feuer und Eis" - mit thematisch passenden Musiktiteln trafen die zwei Elemente aufeinander.
Im Anschluss hatte Werner Sparwald als "Doof Nuss" seinen großen Auftritt und schilderte "Szenen einer Ehe", die er mit "Kampfhandlungen" verglich. Quintessenz seiner Ausführungen: "Jedem Mann hat das Schicksal eine Frau bestimmt. Hat er sie verpasst, ist er gerettet."
Das Männerballett hatte einen ersten Riesenerfolg mit einem "Flieger-Showtanz", bei dem es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen hielt: Die zehn von Stephanie Jüngling trainierten Hupfdohlen kamen um eine Zugabe nicht herum.
Auf einer Weltreise mit dem Traumschiff hatten sich Sonja Arnold und Frank Saliger in einer Büttenrede entschieden entzweit. Nichtsdestotrotz wurde der Gedanke an Sommer weiter gesponnen: Die Gruppe "GB Dance" machte mit ihrem Tanz "Summer Feelings" Lust auf Flowerpower und Eiskrem.
Bei dem folgenden Sketch mussten die Herren in Deckung gehen: Der Titel "Mädchen, die einen Mann suchen" war durchaus wörtlich zu verstehen. Michaela Knöpp als Vamp wollte "Mauerblümchen" Kathrin Ludwig mit Macht "an den Mann bringen". Letztere sichtete im Publikum den ein oder anderen interessanten vermeintlich "Richtigen".
Die Showtanzgruppe "Gut Knie" tanzte in niedlichen Kostümen "Robin Hood", danach brachten Dunja Schneider, Cindy Arnold, Elisa Arnold, Sandra Jäger, Tobias Blum und Diana Götz das Märchen von "Cinderella", wobei die Akteure verdeckt hinter einem Vorhang sitzen und sich nur zeigen, wenn sie ihren - zuweilen recht einsilbigen - Text vorzutragen haben.
Die "Konfettis" in der Besetzung des Männerballetts brachten zum krönenden Abschluss ein "Stimmungs-Potpourri". Zu "Jetzt geht die Party richtig los".und "Wieder alles im Griff" tanzten Holzfäller, bei "Komm wir fahren nach Amsterdam" schwenkten kernige Frau Antjes große Käselaibe, zu "Hello Again" rockte ein Howard-Carpendale-Parodist, von den Kastelruther Spatzen gab´s "Eine weiße Rose", bei "Hey das geht ab, wir feiern die ganze Nacht" zog eine Polonäse durch den Saal.
Die Vergabe der Orden für die Ehrengäste war mit Bedacht getimed: Ulfaer Fastnachts-Stammgast Lucia Puttrich, die sich in züchtiger Mägdetracht unter das Narrenvolk gemischt hatte, wurde von den "Fliegern" des Männerballetts auf die Bühne gewunken. Erster Stadtrat Reimund Becker in keckem Robin Hood-Kostüm bekam seinen Orden nach dem Auftritt der Gut-Knie-Gruppe, die dem englischen Sagenhelden tänzerisch gehuldigt hatten. Gemeindepfarrer Reiner Isheim, der wegen seiner langfristigen Vorbereitungen auf einen China-Urlaub zur Zielscheibe der "Friedhofsschnallen" geworden war, durfte sich im Anschluss an deren Sketch seinen Orden auf der Bühne abholen.

 Quelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de)

 

 

Pressebericht aus dem Jahr 2008

 

Düsteres, Süßes, Fetziges und Einfältiges

Alte Bekannte und talentierte Neulinge sorgten bei Fremdensitzung des FCU für Stimmung

ULFA (em). Besonders reizvoll ist es, dass man bei den Sitzungen des Faschingsclubs Ulfa (FCU) auf der Bühne alte Bekannte trifft: das Kathrinche samt Freundin Erni, den Polizeidiener, die "Friedhofschnallen" oder die "Doof Nuss". Alles hatte auch in diesem Jahr seine Ordnung: Der Fünferrat (Bernd Wirth, Rainer Fritzges, Katja Götz und Regina Krahl) mit Sitzungspräsident Werner Sparwald marschierte ein, und das junge Gardepaar Christin Sußmann und Daniel Eifert, trainiert von Cindy Arnold, machte mit seinem Tanz den Auftakt.
Düster war das Zukunftsszenario, das Polizeidiener Michael Fritzius für das Jahr 2020 entwarf: Grillen nur noch mit Feinstaubfilter, Rauchen nur im Freien, Alkoholkonsum nur hinter verschlossenen Türen. Und dann die Plaudereien aus dem Ulfaer Nähkästchen, die nicht einmal Präsident Sparwald schonten...
Süße Girlies in Blau-weiß-silber und ein mutiger junger Mann dazwischen - das war der Tanzauftritt der Jugendgarde zu Schlumpf-Melodien. "Beim Kathrinche iss em Kopp net alles so, wies sein soll ..." So brachte ihr Auftritt samt der von Freundin Erni (Antina Hahn und Brigitte Stahnke) das Publikum zum Kreischen. Urig, in Latzhosen und gelben Helmen, präsentierten sich die Damen von "Gut Knie" als Truppe von "Bob, dem Baumeister". Trainerin Diana Götz hatte die witzige Nummer einstudiert. Nicht alles war fein, was "Valerie aus Parie" (Cindy Arnold) sagte, aber es hatte einen unüberhörbaren französischen Akzent. Einsam war sie nicht - Dunja Schneider als Partner schlüpfte in verschiedene Rollen.
Was wäre Fasching ohne Musik? Die "Konfettis", kräftige Männer der Gärtnergruppe, ganz in Grün, gingen klanglich neue Wege und bliesen auf den Gießkannen. Dann war "Popstar Casting" angesagt. Tanja Roth-Goldstein und Jenny Weber waren auf Talentsuche, Ähnlichkeiten mit Dieter Bohlen rein zufällig. DJ Ötzi-inspiriert zeigte sich die Mannschaft vom Kegelclub "Flott Weg". Zwar war wegen des umfangreichen Programms Verzicht auf Zugaben ausgemacht worden, aber die Performance von "Ein Stern, der Deinen Namen trägt" war so umwerfend, dass das Publikum ohne Wiederholung keine Ruhe gegeben hätte.
Den zweiten Teil eröffnete die
Garde mit einem stilvollen Tanz. Sandra Jäger, Nathalie Emmel und eine talentierte Newcomerin hatten den Auftritt einstudiert. Sie sind nicht unbedingt topmodisch, die "Friedhofschnallen" Stefanie Jüngling, Sonja Arnold, Andrea Schneider und Sylvia Sauer, aber wenn es einen Nobelpreis für Platschmäuler gäbe, hätten sie ihn längst. Dann war bei Sabrina Bachs Auftritt in der Bütt Bauchreden angesagt - woher kamen nur all die witzigen Bemerkungen, wenn sie doch den Mund geschlossen hatte?
Wahre Liebe zeigte sich beim Männerballett - nicht nur die sieben Zwerge, auch das "liebliche" Schneewittchen und der Prinz traten zur Gaudi der Zuschauer auf. Wenn ein uriges Bauernehepaar Meinungsverschiedenheiten hat, dann gehts zur Sache. In der Büttenrede "Jupp und Jolantha" bewiesen das Sylvia Sauer und Sonja Arnold.
Dann nahm die Gruppe GB Dance mit "Die Schöne und das Biest" die Zuschauer mit in die Welt des Musicals. Als "Et Lisbeth" kam Karnevalstalent Stefanie Jüngling in die Bütt. Bei ihrer fieberhaften Suche nach einem Mann im Saal konnte niemand ernstbleiben. Ein fetziges Medley hatten die "Crazy Dancers" einstudiert. Wie hätte die "Doof Nuss" (Werner Sparwald) fehlen dürfen? Zwerchfell erschütternd erzählte er von den feinen Passagieren auf einer Gruppenreise.
Heute Abend findet die zweite Sitzung im Bürgerhaus statt. Karten gibt es noch bei Sonja Arnold unter 06043/3606 und an der Abendkasse.

Quelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de)
 
 

 

 Pressebericht aus dem Jahr 2007

Mozart und Mogli gaben sich ein Stelldichein

ULFA (em). Der Saal des Bürgerhauses war dicht gefüllt, Musiker Matthias Heuser spielte auf, der Fünferrat - Diana Lobianko, Rainer Fritzges, Bernd Wirth, Mike Wilschko und Sitzungspräsident Werner Sparwald - zog ein. Mitglieder des befreundeten Niddaer Carneval Vereins und des Fanfarenzuges wurden willkommen geheißen. Kurz, die Weichen für eine kurzweilige Sitzung des Ulfaer Faschingclubs waren gestellt. Manch schönes Bild wurde dem Publikum geboten - etwa die hübschen Gardemädchen beim Tanzen, in ihrer Mitte das Pärchen Cindy Arnold und Florian Graf, die ebenso kess wie mitreißend ihre Figuren ausführten. An tänzerischem Nachwuchs fehlt es in Reihen des Faschingclubs Ulfa (FCU) erfreulicherweise ebenso wenig wie an Ideen. Ein Beispiel ist Florian Graf, der mehrere effektvolle Gruppenauftritte trainierte.
Fasching in Ulfa, das ist auch die Wiederkehr bekannter Figuren, des Polizeidieners, der "Doof Nuss", der Figuren "Wambes und Schlambes" sowie der "Kampftrinker", die immer für Gelächter gut sind. So stand Polizeidiener Michael Fritzius noch gar nicht richtig in der Bütt, als im Saal schon Gelächter aufkam. "Ulfa, Deutschland und die Welt" - alles kam dran, der Fußball inklusive Trapattoni-Zitaten, und natürlich wurden die Politiker und ihre Sparmaßnahmen aufs Korn genommen. "Dess kimmt noch so weit, dass mir weder an Glos noch a Schäuble uffm Teller hawwe." Und die kleinen Ausrutscher seiner Ulfaer Mitbürger vergaß Fritzius auch nicht.
Ein Pop-Medley erklang und mit Cancan-Elementen zeigten die Mädchen der Jugendgarde Temperament und wohlgeformte Beine. "Sinn kei Spanner do?", erkundigte sich vorsichtig Mallorca-Urlauberin Antina Hahn, ehe sie sich mit einem lang gezogenen "Schaaaad!" in den Liegestuhl sinken ließ. Mit Freundin Kathrinche (Brigitte Stahnke), die zum Gaudium der Zuschauer mit einem riesigen "Bob, der Baumeister"-Handtuch anreiste, erlebt sie auf der Sonneninsel allerhand. Ist das artgerechte Haltung, ein Kamel mitten ins Faschingstreiben zu führen? Trotzdem bekamen die Damen von "Gut Knie", orientalisch gewandet und von Stefanie Jüngling trainiert, für ihren 1001-Nacht-Showtanz samt braunem Vierbeiner lebhaften Beifall.
In der Tat auf rutschigem Untergrund bewegte sich das "Prinzenpärchen auf dem Eis", Cindy Arnold und Dunja Schneider sorgten mit ihren komischen Tanzfiguren samt Huckepack für Heiterkeit bei den Zuschauern. Tänzerischer Kampf zwischen den Gagas und den Rockern - einen so eindrucksvollen Auftritt hatten die "Crazy Dancers" gemeinsam zu "We will rock you" entwickelt.
"Je länger die deutsche Fußballer laufe, desto länger könne mir Zuschauer saufe" - nicht unbedingt nüchtern, aber um so sachkundiger gaben die "Kampftrinker" Michael Fritzius und Bernd Fuchs ihre Kommentare zur WM und anderen Ereignissen. Mädchen in knappen Kostümen, "Tina Turner" (Michaela Knöpp) in ihrer Mitte, dazu die Klänge von "Golden Eye" - so effektvoll hatten "GB Dance" ihr Medley in Szene gesetzt, und das Publikum quittierte die Darbietung mit einer Rakete. Sie haben es nicht leicht, die neun "Friedhofsschnallen", die die Gräber ihrer Lieben pflegen, und die Zeiten werden schlechter: "Wann die Ulla Schmidt so weiter macht, kannsde bald als Wichdigsdes dei Gebiss weider vererwe."
Als süße Meisjes aus Holland mit Häubchen und Holzschuhen kamen die Herren des Männerballetts. Trainerin Stefanie Jüngling hatte sie tänzerischen auf Vordermann gebracht. Die einsame Seele (Jenny Weber) suchte in der Büttenrede "Die Annonce" einen Mann fürs Leben, aber da galt es, diplomatisch zu formulieren, und Tanja Roth-Goldstein war ihr dabei behilflich. Scharren, gackern, picken - witzig setzte der Kegelclub "Flott weg" den beliebten Schlager "De Höhner" ins Bild.
Wambes (Sonja Arnold) und Schlambes (Wolfgang Böcher) sind immer gut dafür, ihr Mitbürger zum Lachen zu bringen. Noch sind sie nicht der Gesundheitsreform zum Opfer gefallen, die "Krankenschwestern" aus der Gruppe "Gut Knie", die da so vergnügt ihren Showtanz hinlegten. In urigem Platt wussten Martin Ritter und Klaus Martin den Klassiker von "De Säu em Gourde" zu singen. Eine böse Ehefrau und einen regelrechten Pantoffelhelden stellten Silvia Sauer und Sonja Arnold in ihrer Büttenrede dar, aber ein versöhnliches Happyend gab es für den Gebeutelten doch. Als "Konfettis" kam das Männerballett auf die Bühne, zum Teil mit Masken in Promis verwandelt - Jens Lehmann, Michael Ballack und andere Lieblinge der Nation gaben eine tänzerisch-komische WM-Musik-Nachlese.
Ein gekonnter Cancan der Garde fehlt bei keiner Ulfaer Faschingssitzung. Ebenso wenig die Büttenrede der "Doof Nuss" (Werner Sparwald), die auch diesmal mit schönem Blödsinn das Publikum amüsierte. Kräftigen Applaus gab es für Melanie Appel, die seit Jahren zum Gelingen des Ulfaer Faschings beiträgt, aber und nicht mehr den Vorsitz führt. Und dann blieb nur noch das große bunte Finale, bei dem sich alle Närrischen auf der Bühne drängten. Mitternacht war schon vorbei, immer wieder hatte das Publikum auf Zugaben für die gekonnten Auftritte bestanden.
 
Quelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de)
 
 

 

 

Pressebericht aus dem Jahr 2006

Mozart und Mogli gaben sich ein Stelldichein

Fremdensitzung des Faschingsclub Ulfa mit schmissigen Tänzen, witzigen Sketchen und vielseitigen Tanzeinlagen

ULFA (em). Als sich das Gardepaar Florian Graf und Cindy Arnold den Weg zur Bühne durch das vollbesetzte Bürgerhaus bahnte, gefolgt von seinen fünf Räten Melanie Appel, Reiner Fritzges, Bernd Wirth, Claudia Vogel-Hept und Alexandra Klauer, war der Auftakt für die lange, aber kurzweilige Fremdensitzung des Faschingsclubs Ulfa gesetzt. Das Training der Gardegruppen lag in den bewährten Händen von Florian Graf. Und schon kam mit seiner großen Schelle "Polizeidiener" Michael Fritzius in die Bütt. Was auch immer in Ulfa geschehen mag - das "Auge des Gesetzes" wacht, sieht und hört alles. Etwa die Panik der Bürgerin aus dem Schwaderfeld, die von der Stadt eine astronomisch hohe Wasserrechnung zugeschickt bekam. Sie hatte den Stand des Stromzählers als Wasserverbrauch durchgegeben... In flottem blau-weißen Gardedress, der genug von hübschen Beinen und gut gewachsenen Mädchen sehen ließ, kam die Jugendgarde auf die Bühne und begeisterte mit ihrem Gardetanz. Nur Alma und Kathrinchen (Anita Hahn und Brigitte Stahnke) sind zum "Klassentreffen" gekommen, allerdings fein aufgebretzelt: "Ei, worim kimmsde dann in Lila?" "Ei, isch sei die zardesde Vesuchung, seid es Witwen gibt."
Nostalgie, Nostalgie, eingeübt mit Trainerin Stefanie Jüngling - knallbunt, mit Schlaghosen kamen die Tänzerinnen der Gymnastikrunde "Gut Knie" auf die Bühne und beschworen von "Money, money" bis "Mamma mia" die Gruppe "Abba" herauf. Dann fielen alle bei "Happy birthday" ein - Christel Graf aus dem Kreis der Tänzerinnen hatte Geburtstag! Zwischendurch gab es eine kleine Begrüßungsrunde: Bürgermeisterin Lucia Puttrich und ihr Mann waren zu Gast, der Erste Stadtrat Armin Häuser mit
seiner Frau ebenso Ortsvorsteher Walter Gottwals mit Gattin. Für Ehrenpräsidentin Lindi Bender und Vertreter befreundeter Faschingsvereine gab es ein besonderes Willkommen. "Ferngesteuert" kamen dann stotternd Prinz und Prinzessin auf die Bühne (Dunja Schneider, Cindy Arnold, Anne Schmidt und Lea Schmidt). Blaues Blut hin oder her - die Akteure gingen nicht gerade zimperlich miteinander um. Im "American Style" trat die Garde auf. Der Fünferrat winkte mit Stars & Stripes-Fähnchen, und die flotten Girls zeigten eine reizvolle Choreografie mit Square Dance-Elementen, die sie mit Trainerin Nicole Hohmeier entwickelt hatten. Katzenjammer nach dem Einkaufsrausch samt Warten auf einen verspäteten Bus demonstrierten Tanja Roth-Goldstein und Jennifer Weber. Wenn Rokoko-Paare im Reifrock und mit Puderperücke auf schräges Party-Volk treffen, ist ein Augen- und Ohrenschmaus vorprogrammiert. Florian Graf hatte den Showtanz "Falco meets Amadeus" einstudiert, auch musikalisch ein reizvoller Mix zum Mozart-Jahr.
Sie hat es nicht leicht, die "Frau eines Rentners" (Andrea Schneider). Trainerin Stefanie Jüngling hat ihre starken Männer gut im Griff: Das Männerballett, das bei keiner Ulfaer Fremdensitzung fehlen darf, war diesmal in das Fell der Dschungelbuch-Tiere geschlüpft und weder Mogli noch der Tiger Shir Khan fehlten. Ulrike Graf hatte sich mit Wuschelgelock in die Maske von Wolfgang Petri geworfen, ihre Kegelschwestern vom Kegelclub "Flott weg" kamen in schrägem Outfit und ein flotter Hit-Mix brachte die Zuschauer im Saal zum Mitklatschen. Zwar trugen sie Latzhosen, aber so richtig zum Arbeiten kamen Wambes und Schlambes (Sonja Arnold und Wolfgang Böcher) schließlich doch nicht. Sie hatten allzu viel über ihre Ehefrauen zu klagen. Ganz in Schwarz mit flotten türkisen Glitzer-Tops kamen die "Crazy Dancers" und die Tanzbewegungen zu den heißen Jazz-Rhythmen machten das flimmernde Bild perfekt.
Verdächtige Geräusche im nächtlichen Haus: Einbrecher? Der Ehemann im Doppelbett hört böse Worte von seiner Frau, bis er endlich aufsteht und nachschaut. Ein kleiner Druck auf die TV-Fernbedienung, den Krimi ausgeschaltet und schon ist der Einbrecherspuk vorbei. Seiner Ehefrau stellt er sich als furchtloser Kämpfer vor. Für diese witzige Szene bekamen Sonja Arnold, Silvia Sauer, Gabi Heume-Schmidt und Martin Schmidt lebhaften Beifall. Ihr Repertoire ist vielseitig: "Martin und Martin", nämlich Martin Ritter und Klaus Martin, zeigten, dass das Lied "Siehsde net die Säu im Garde" immer gewinnt, sei es als Mallorca-Hit-Mix, oder sei es in hoch- und norddeutschen Variationen. Stephanie Jüngling und ihrer Tanztruppe "Konfettis" war ein weiterer Höhepunkt geglückt: In einem witzig gestalteten Hit-Mix brachten sie Müller-Westernhagens "Willenlos", den guten alten "Babysitter-Boogie" und den Udo Jürgens-Hit "Griechischer Wein" auf die Bühne. Ob sie unbedingt unser Bruttosozialprodukt steigern, die "Kampftrinker als Arbeiter" (Michael Fritzius und Bernd Fuchs)? Ein leichtes Mädchen, ein schauriger Mord, Verbrecherjagd und nahezu die Titelmelodien aller Polizeisendungen, die es je gab - einen effektvollen Showtanz hatte die "Kleine Gruppe gut Knie" mit Diana Jäger einstudiert. Einer fehlte noch im bunten Reigen und das Publikum atmete erleichtert auf, als endlich die "Doof Nuss" (Werner Sparwald) in die Bütt trat. Müde geschunkelt, müde geklatscht, müde gelacht - es war fast ein Uhr, als zum großen Finale alle Akteure auf die Bühne kamen.
Noch gibt es Karten für die zweite FCU-Fremdensitzung am kommend
en Samstag, 18. Februar, im Bürgerhaus.


Quelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de)

 


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