K i n d e r f a s c h i n g  

 

Pressebericht aus dem Jahr 2012

Pfiffig, witzig und temperamentvoll

Kinder und Jugendliche des Faschingsclubs Ulfa bieten vergnügliches Programm - Jung, aber selbstbewusst in der Bütt

(em). Pfiffig, witzig, temperamentvoll - die Kinder im Faschingsclub Ulfa boten zum Vergnügen des Publikums ein buntes Programm. Sie fanden freundliche Erwachsene, die sie dabei unterstützten. So reimte Sonja Arnold alle Büttenreden, Ehrenmitglied Lindy Bender nähte einen Teil der Kostüme, die Trainerinnen Dunja Schneider, Jessika Jäger, Diana Schad und Daniela Döll gaben den Vorführungen der Tanzgruppen den letzten Schliff, Patrick Döll und Kevin Sauer sorgten für reibungsloses Büttenschieben und das Team von Stefan Lauster für die Musik.

Keine Faschingssitzung ohne zünftige Leitung: Marvin Haas als Sitzungspräsident bildete mit Lukas Staack, Alena Fuchs, Isabell Schad und Michelle Gierschner den Fünferrat, moderierte und verteilte die Orden. Nikolas Zorbach als Protokoller begleitete die Akteure auf die Bühne.

„Jetzt geht’s los!“ Mit einem Hit-Mix, der erst durch Klatschen, Winken und Stampfen den richtigen Pfiff bekam, sangen alle aktiven Kinder von der Bühne aus das Programm ein. Über mangelndes Interesse brauchten sie sich nicht zu beklagen, der Bürgerhaussaal war voll besetzt. Als erste Rednerin wagte sich Emilja Döll in die Bütt und hatte viel von ihren Puppen zu erzählen. Auch wenn sie oft auf ein Treppchen in der Bütt klettern mussten, um richtig über den Rand zu schauen - die jungen Fassenachter deklamierten ihre Reden ganz unbefangen in den großen Saal hinein und holten sich kräftigen Applaus. In der fünften Jahreszeit schon auftrittserfahren, kam die Jugendgarde und bot einen mitreißenden Gardetanz.

Hatte sich der Weihnachtsmann (Robin Schneider) verirrt? Sein Freund, der Osterhase, hatte ihn um Hilfe gebeten, weil die Eier verlegt waren, aber dann wollte der Bärtige im roten Mantel wieder zurück ins Bett und meinte in pfiffgem Platt: „...do träum ich dann so schie fir mich hin/Was fir an toller Hescht isch bin.“ Noch selbstbewusster war die „Kesse Göre“ (Radka Schneider). Die Erwachsenen beklagen sich, weil sie immer das letzte Wort hat. „Was kann ich dafür, wenn dem Papa nicht mehr einfällt?“ Ganz wonnig in schwarz-gelb geringelten Kostümen mit wackelnden Fühlern kamen die „Minis“ auf die Bühne und zeigten zur bekannten Karel-Gott-Melodie den Tanz der Biene Maja und ihres Schwarms. Sie hielten durch bis zum letzten Takt, wenn auch manches der Kleinen sich durch einen Blick in den Saal vergewissern musste, dass Mama und Papa noch da waren.

„Jogis Jungs“ ließen die Herzen der Fußballfans im Publikum höher schlagen. David Leithäuser und „Risi“ Maurice Döll in ihren Trikots zeigten zumindest verbale Kampfkraft. „Rein ins Tor mit vollem Schuss/schnell ist mit dem Gegner Schluss.“ Lisa-Marie Bach kam als Fee der fünften Jahreszeit auf die Bühne.

Eine Polonaise führte nach der Pause wieder das Narrenvolk auf die Bühne. Einen Hauch Akrobatik legte die „Teeny-Garde“ in ihren Tanz mit hinein und aus dem Saal kamen energische „Zugabe!“-Rufe. Mit Westchen und Cowboyhut bekleidet hielt Fabian Rau seine Büttenrede zu Ehren des Rindviehs. „Für Rodeo im Wilden Westen/eignet sich die Kuh am besten...“ Buntes Gewimmel war auf der Bühne, als die älteren und die jüngeren Kinder miteinander zur Hitparade mit der Playback-Melodie „Das Lied über mich“ auftraten.

 "Ja, ja, so geht’s eim, wenn mr alt und dabbelich wird. Jetz iss endgültig de Lack ab.“ Als Oma hatte Lisa Marie Bach in der Bütt viel zu klagen. Ihre Schwester Loreen hatte heitere Verse mitgebracht, die sie aufsagte. Schaurig-schön war der abschließende Showtanz der Jugendgarde. In Schwarz mit Glitzerkettchen bewegten sich die Mädchen als Riesenspinnen auf der Bühne und schlossen ihre Beute in ein unentrinnbares Netz ein. Es begann schon zu dämmern, als sich noch einmal alle Akteure zum Finale auf der Bühne sammelten und der verdiente Beifall aufkam.

 

 
Die „Teeny-Garde“ zeigte einen schwungvollen Tanz mit akrobatischen Einlagen.           Schaurig-schön und keine Chance für die Beute: der Spinnentanz der Jugendgarde.

Fabian Rau bei seiner Büttenrede zum Lob des Rindviehs.

Quelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de) - Frau Maresch (2012)

 

 

Pressebericht aus dem Jahr 2011

Geübt, geprobt, trainiert und geschwitzt...

...hat der Nachwuchs des Faschingsclubs Ulfa - Schuhplattler und Märchenfiguren, die eine Pommesbude betreiben

(ih). Wenn die Bauern in der Bütt noch zu jung sind, um nach einer Frau zu suchen und die Mädels von einem Leben als Prinzessin träumen, dann hat der Faschingsclub Ulfa zur Kindersitzung eingeladen. Die ungeduldige Schar konnte den Beginn kaum abwarten: Endlich ertönte der Einzugsmarsch, die Moderatoren Elisa Arnold und Marvin Haas betraten mit der Teenie-Garde, dem Protokoller Nicolas Zorbach und den Büttenschiebern René Bach und Patrick Döll die Bühne.

Als Ehrengäste wurden Ehrensitzungspräsidentin Lindy Bender und Ulfas Ortsvorsteher Walter Gottwals begrüßt. Die Eröffnungs-Büttenrede hielt Lena-Sophie Schad, die davon berichtete, wie die karnevalistischen Nachwuchstalente für diesen besonderen Nachmittag geübt, geprobt, trainiert und geschwitzt hatten und „wie die Gazellen über die Bühne“ geflitzt waren. Wie um dies zu bestätigen, präsentierte die Teenie-Garde, die von Dunja Schneider trainiert wird, einen flotten Tanz zu einer schnellen Version von „Bleeding Love“.

Dann schilderte Robin Schneider in Overall, Gummistiefeln und stilechtem Hut das Leben auf dem Land, „einfach und genau, und ich bin ein Bauer, und ich suche keine Frau“. Die brauchte er auch nicht, denn auf dem Hof regierte die Mama, deren fordernde Präsenz ihm vollauf reichte.

Danach rockten die Kleinsten, die „Minnis“, die „zur größten Technoparty der Welt“ unterwegs waren, die Hütte: Die feschen Mädels fegten juchzend über die Bühne, die Burschen bearbeiteten zu „Anton aus Tirol“ ihre Schuhsohlen bei einem Schuhplattler. Die 15-jährige Jil Bernhardt, seit vier Jahren eine feste Größe beim Ulfaer Kinderfasching, beklagte in ihrer Büttenrede die untrüglichen Anzeichen fürs Älterwerden: So vergaß sie Namen oder warum sie vor der Kühlschranktür stand. Und selbst an das Einnehmen der „drei Tabletten, die das Gedächtnis retten“ konnte sie sich nicht erinnern.

Nach einer Schunkelrunde tanzte die Rodheimer Garde zu „Cotton Eye Joe“ einen Showtanz, in dessen Verlauf die Tänzerinnen ihre Westernhüte ablegten, und über ihre kurzen Jeans-Pants türkisfarbene Pailetten-Röckchen zogen.

Mit dem Showtanz „Hipphopp“, einstudiert durch die Trainerinnen Sabrina Weirauch und Nicole Hatzendorf, begeisterten die Ulfaer „Middis“ die Besucher, danach hielt Marcel Schmidt als „Karl von Taxi 110“ seine Büttenrede. Nach einer viertelstündigen Pause trat Lisa-Marie Bach in die Bütt. Mit unnachahmlicher Souveränität sinnierte sie über das Ende des Märchenwaldes, da alle seine Bewohner mittlerweile weggezogen seien, angefangen vom völlig betrunkenen bösen Wolf über Schneeweißchen und Rosenrot, die jetzt eine Pommesbude betreiben, bis hin zur Pechmarie, die vom Captain Hook ein Kind erwartet.

Zwischen rockiger Luftgitarre und volkstümlichen Jodlern wechselten die acht jungen „Kiddis“ bei der „Après-Ski-Hitparade“ zu einem Potpourri aus Stimmungsliedern. Radka-Maria Schneider, die übrigens ihren neunten Geburtstag feierte, stellte sich das Leben daheim und in der Schule viel angenehmer vor, wenn sie eine Prinzessin wäre. Ehrensache, dass alle gemeinsam ihr und dem zweiten Geburtstagskind des Tages, der achtjährigen Isabell Lutzius, ein Geburtstagsständchen brachten.

Die von Cindy Arnold und Sandra Jäger trainierte Jugendgarde hatte einen klasse Auftritt zu treibenden Technorhythmen, danach hielt Loreen Bach eine Büttenrede. Mit einem von allen jungen Akteuren gemeinsam gesungenen, vielstrophigen „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ endete das Programm. Als besondere Überraschung durfte sich jedes Kind einen zu einer Figur geformten Luftballon anfertigen lassen und mit nach Hause nehmen.

Die größeren Narren können sich auf die Fremdensitzungen am 19. und 26. Februar freuen, der Weiberfasching in Ulfa wird am 4. März gefeiert. Für letztere Veranstaltung verkauft der Faschingsclub Ulfa am 19. Februar von 14 bis 15.30 Uhr Karten im Bürgerhaus Ulfa.

 

                  Die feschen Jungs legten sich beim Schuhplattler mächtig ins Zeug.                                     Die Jugendgarde bei ihrem Auftritt.

Lisa-Marie Bach weiß, dass hinter den Bergen Schneeweißchen und Rosenrot eine Pommesbude betreiben. 

uelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de) - Iris Hartebrodt (2011)

 

 

 

Pressebericht aus dem Jahr 2010

"Kleine Tanzmaus" ist auf der Bühne schon ein alter Hase
FCU-Nachwuchs und Gäste aus Nidda und Rodheim präsentieren tolles Programm

 (ih). Vergangenen Sonntag war das Bürgerhaus Ulfa fest in der Hand der kleinen Narren des Faschingsclubs Ulfa: Die bunt verkleidete Kinderschar ließ sich nur kurzfristig in der Obhut der erwachsenen Begleitpersonen, die sie gnädig zum Schauplatz chauffiert hatten, halten, danach erstürmten die Cowboys und -girls, Indianer, Piraten, Prinzessinnen, Vampire und Waldarbeiter (!) das Gebäude und tobten sich in ihren fantasievollen Kostümen so richtig aus.
Die Faschingssitzung wurde von Elisa Arnold und Marvin Haas moderiert, die zunächst den Fünferrat auf die Bühne geleiteten und die Büttenschieber, das Musik-Team Phoenix-Sound, die Fotografin und die Videofrau begrüßten.
Die erste Büttenrede hielt ein "alter", sieben Lenze zählender Profi: Lisa-Maria Bach führte das Publikum als "Die kleine Tanzmaus" in die hohe Kunst des Balletts ein. Danach hatte die Kindergarde, die von Jennifer Jäger und Anette Haas trainiert wird, ihren großen Auftritt. Der arme Robin Schneider litt in seiner Büttenrede unter seiner Tollpatschigkeit "Mein Bobbes hat viel Leid erfahren", dann hüpften die "Minnis" im Showtanz nach "Cowboy und Indianer" sowie "Cotton Eye Joe" über die Bühne. Jil Bernhard hielt Fasching für die beste Medizin und wollte ihn sich gern auf Rezept verschreiben lassen, denn jeder (Hesse) weiß: "Hängt die Bandscheibe in Fransen, renkt sie sich wieder ein beim Tansen." Beim Showtanz "Pack die Badehose ein" johlte das Publikum und amüsierte sich prächtig bei einer Rock´n´Roll-Variante des Conny-Froboess-Schlagers. Der zwölfjährige Marcel Schmidt stand zum sechsten Mal in der Bütt: Er hatte seine liebe Not als "Babysitter" für seine kleine Schwester, die sich in den Augen des unerfahrenen Betreuers als bösartiges Ungeheuer entpuppte. "Das nächste Mal", so sein Fazit, "sitte ich lieber einen Hund."
Nach der Pause traten die ersten auswärtigen Gäste auf die Bühne: die "Kreppelchen" des Niddaer Carneval Vereins hatten sich als Figuren aus dem Dschungelbuch verkleidet und sangen: "Achtung, ich will tanzen." Dass auch die kleine Schwester von Lisa Marie Bach, Loreen, reinsten närrischen Geblüts ist, demonstrierte sie in einem gemeinsam mit der großen Schwester gespielten Sketch, in dem sie nicht nur zwei Eistüten, sondern sogar noch das Geld dafür wieder mit nach Hause bringt.
Selbst die Kindergarde aus Rodheim in ihrer roten Uniform war angereist und zeigte, was sie drauf hatte. Weniger förmlich tanzten die Ulfaer "Middis" zu Britney Spears "Circus" in lässiger Montur mit Netzoberteilen. Frederik Ritter vom Niddaer Carneval Verein trat als "Reiseleiter, das ist der Mann, der alles tut, der alles kann" in die Bütt. Die Jugendgarde ertanzte sich nach fetzigen Techno-Rhythmen eine Zugabe und wurde von den Kleinen am Bühnenrand regelrecht bestaunt. Mit einer Büttenrede von Larissa Haas und Jessica Müller, die nach Herzenslust über ihre nervenden Mütter herzogen, endete das Programm.
An den beiden nächsten Samstagen, 30. Januar, und am Samstag, 6. Februar, finden die Fremdensitzungen des Faschingsclub Ulfa statt. Am 12. Februar ist Weiberfasching angesagt: Hierfür sind im Bürgerhaus Ulfa am 30. Januar von 14 bis 16 Uhr Karten im Vorverkauf zu erstehen.


Loreen Bach

Quelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de) - Iris Hartebrodt (2010)

 

 

Pressebericht aus dem Jahr 2008

Schlagfertiger Papagei und pfiffiger Pizzabäcker begeistern
Unterhaltsames Programm beim Kinderfasching in Ulfa - Schwungvolle Tanzeinlagen
 

ULFA (ih). Draußen graues Einerlei, drinnen kunterbuntes Treiben: Zum Kinderfasching des Faschingsclubs Ulfa hatten sich viele kleine Stimmungskanonen mit Betreuern und Eltern im Bürgerhaus versammelt. Cindy Arnold und Kevin Sauer als Sitzungspräsidenten eröffneten den Nachmittag mit einem dreifach donnernden "Ulfa Helau" und führten durch das bunte Programm mit fetzigen Tanzeinlagen und lustigen Büttenreden. Der erste Auftritt gehörte dem Kindergardepaar Christin Sussmann und Daniel Eifert, die mit einem südamerikanisch angehauchten Tanz im Cha-cha-cha-Stil überraschten. Als "Faschingsprofi" erwies sich die fünf Jahre "junge" Lisa-Marie Bach mit ihrer ersten Büttenrede.
Danach zeigte die Kindergarde einen schwungvollen Tanz, den sie unter Leitung von Diana Götz und Anette Haas einstudiert hatte. Brian-Kevin Geyer berichtete von seinen Fitness-Aktivitäten als "Jogger" - selbst unter der Dusche und in der Kirche war er ständig in Bewegung. Ein "Minni"-Highlight war der Pinguintanz, mit dem die Jüngsten in ihren weißbäuchigen Kostümen zeigten, was sie unter Leitung von Melanie Appel und Diana Schad gelernt hatten.
"Einen Vogel" hatte Jil Bernhardt mitgebracht, die die sehr unterhaltsame Geschichte vom Rededuell zwischen einem grünen Papagei und dem "Gaskassierer" vortrug. Übrigens: Der Papagei hat gewonnen. Der Tanz der Jugendgarde, den Nicole Arnold mit den Jugendlichen eingeübt hatte, wurde mit einer "Rakete" belohnt: In Stufe eins wurde geklatscht, in Stufe zwei kam Fußtrappeln hinzu, in Stufe drei erhielt die Geräuschkulisse ein langgezogenes "Heeeehh" als Krönung.
Larissa Haas und Michelle Gierschner hatten in ihrem witzigen Sketch als Patientin und Arzt eine Reihe von Kommunikationsproblemen zu bewältigen. Das kleine Männerballett zeigte zu "Ich will Spaß", was Jungs gerne machen, wenn sie groß genug sind, nämlich Auto fahren.
Frederik Ritter vom Niddaer Carneval Verein schilderte als Pizzabäcker, mit welchen Überraschungen seine Gäste rechnen müssen. Beim vom Fünferrat und den Sitzungspräsidenten vorgetragenen Lied "Cowboy und Indianer" durfte niemand sitzen bleiben: Über die Prärie reitend und Lasso schwingend kam auch der Kreislauf der Besucher in Schwung. Die zweite "Rakete" des Tages erhielten die "Middis" für ihren Showtanz zu "The lion sleeps tonight". Danach brachte Marcel Schmidt wie ein alter Faschingshase seine Ansichten über "Die große Schwester" zu Gehör. Die "Jazztanz-Kiddis" ernteten so viel Applaus, dass sie eine Zugabe geben mussten. Als letzter Büttenredner ließ sich Jan-Lukas Staack über die schier unendlichen Angebote aus Versandhaus-Katalogen aus.
Zum Finale traten noch einmal alle Akteure auf die Bühne, die Sitzungspräsidenten bedankten sich bei den Mitwirkenden und Helfern vor und hinter den Kulissen für die gelungene Veranstaltung.

Quelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de) - Iris Hartebrodt (2008)

 

 

Pressebericht aus dem Jahr 2007

 

Erst vier Jahre alt und schon ein Profi in der Bütt
 
Nachwuchs des Faschingsclubs Ulfa und befreundeter Vereine zeigte sein Können - Flotte Tänze, lustige Reden und "Männerballett

ULFA (em). 200 kleine und große Zuschauer drängten sich im Saal des Bürgerhauses. Die Kindersitzung des Faschingsclub Ulfa (FCU) ist ein Ereignis, das man einfach nicht versäumt. Immer bringt das Programm eine abwechslungsreiche Show, immer wieder gibt es neue närrische Talente zu bewundern. "Teuflisch" - in roten Umhängen und mit Zottelhaaren - marschierte der Fünferrat an seinen Bühnenplatz, himmlisch-höllisch war auch das Paar, das durch die Veranstaltung führte: Cindy Arnold als kesse rot-schwarze Teufelin, Kevin Sauer als weißgewandeter Engel mit goldenen Flügeln. Zum ersten Mal moderierten die beiden das närrische Treiben, und sie machten ihre Sache gut. Ihre kessen Reime wie auch die Büttenreden hatte Sonja Arnold getextet. Schon erklang schmissige Gardemusik, und das Kinderprinzenpaar Christin Sussmann und Daniel Eifert tanzte im blau-silbernen Garde-Outfit "wie die Alten". Florian Graf hatte für den Auftritt mit den beiden trainiert.
Sie kann noch nicht lesen, die vierjährige Lissy Bach. Und doch kam sie ganz mutig in die Bütt und trug auswendig ihre Rede vor. Vom Papa berichtete sie, der ihr eingeschärft hatte, sie solle nicht so viel aus dem familiären Nähkästchen plaudern. Zum Entzücken des Publikums verplapperte sich die süße Kleine doch. . .
In der Purzelgarde sind die Dritt- und Viertklässler. Auch sie marschierten im stilvollen Blau-Weiß mit Silber auf und zeigten gekonnt den Gardetanz, den sie mit Cindy Arnold und Diana Jäger geprobt hatten. Eines der sprichwörtlichen kleinen grünen Männchen war auf der Bühne des Bürgerhauses gelandet, der "Außerirdische Paulie" (Elisa Arnold). So tief schürfende Fragen stellte er dem irdischen Gegenüber Duddi (Christin Schmidt), dass der in echte Verlegenheit kam. "Was ist Liebe?" - das zeigte er doch am besten durch einen Demonstrationskuss mit seiner Freundin (Jennifer Müller).
Als Gäste wurden Roselinde Bender und Ortsvorsteher Walter Gottwals auf die Bühne gebeten. Sie bedankten sich in Platt bei "dene finf wunnerschiene Herre" für die Karnevalsorden. Und dann kam ein besonders süßer Auftritt. Drei bis fünf Jahre alt sind die "Minnis", die kleinen Hexen und Zauberer, die in "Berufskleidung" auf die Bühne kamen und zu Bibi Blocksberg-Melodien tanzten.
Mit roter Zipfelmütze stieg Frederik Ritter vom Niddaer Carneval Verein in die Bütt und berichtete von seinen Träumen und Wünschen. Beim Abendgebet hat er ein besonderes Anliegen: "Bitte mach´, dass die Vitamine aus dem Spinat in die Gummibärchen gehen!"
Temperamentvoller Gardetanz mit Can-Can-Elementen - so begeisterte die Kindergarde das Publikum, das auf eine Zugabe bestand. Trainerinnen waren Nicole Homeier und Annette Haas. Erstaunliche Erkenntnisse brachte der Sketch "Nachhilfestunde" für den gestressten Lehrer Robin Weber wie auch für die Schülerinnen Jessica Müller und Michelle Gierschner. Beispiel Sündenfall - das müsse im Herbst gewesen sein, wie hätte Eva sonst den Apfel pflücken können?
Der Auftritt der Männerballetts gehört zu den Höhepunkten der Faschingssitzungen. So versäumte man auch in Ulfa nicht, die Nachwuchstalente auf diese Aufgabe einzustimmen. Sonja Arnold und Sabrina Bach hatten eine Gruppe Buben als Indianer verkleidet, eine energische Häuptlingsfrau fehlte nicht, und so gab es eine Tanzpantomime zu "Da sprach der alte Häuptling der Indianer".
Sein Gesicht ein "Clearasil-Testgelände", sein Zimmer laut Mutter ein "Katastrophenfall" - die Probleme eines Pubertierenden schilderte Marvin Haas in seiner Büttenrede. Schwarze Augenklappe, Säbel und Kopftuch - um wen konnte es sich da bloß handeln? So mitreißend gestalteten die "Middis" ihren Showtanz "Pirates of Dance", dass begeisterter Beifall von den Zuschauern kam. Diana Jäger und Cindy Arnold waren die Trainerinnen dieser Gruppe. Schulreformen hat es in den letzten Jahren etliche gegeben, aber keine klang so überzeugend wie das, was Jan Lukas Staack und Marcel Schmidt sich da in der Bütt ausdachten. Schule ab zehn Uhr, das Frühstück vom Hausmeister serviert und jeden Samstag Zahltag - wenn das nichts ist! Piloten in weißen Jacken, Stewardessen in flotten blauen Uniformen, dazu heiße Beatrhythmen und ein wenig Britney-Spears-Melodien - da war es kein Wunder, dass laute Zugaberufe aus dem Saal kamen. Kinder haben es nicht leicht, und die Erwachsenen sind einfach Besserwisser - diese Klagen waren die Summe der Rede von Larissa Haas. Mutig war sie allein in die Bütt gestiegen, denn ihre Partnerin war kurzfristig erkrankt. Und dann sammelten sich alle zum Finale auf der Bühne, und Cindy Arnold blieb nur noch, Alexander Berg und Timo Wöllner (zuständig für Musik und Technik) sowie dem närrischen Team hinter den Kulissen zu danken.

Quelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de) - Frau Maresch (2007)

 

 

 

Pressebericht aus dem Jahr 2006

 

 Ulfas Nachwuchs präsentierte "Fasching pur"
"Maritime" Sitzung mit fetzigen Tänzen, amüsanten Sketchen und Günther Schlauchs Sendung "Wer ist der Dumme?"

ULFA (em). Auf einen Saal voll buntem Narrengewimmel konnte Sitzungspräsidentin Melanie Appel bei ihrer Begrüßung blicken - die Kindersitzung des Faschingsclubs Ulfa (FCU) erfreut sich großer Beliebtheit. Auch Ehrenpräsidentin Lindi Bender und Ortsvorsteher Walter Gottwals waren gekommen. Zusammen mit der Präsidentin, der grünes Nixenhaar über das Dekolleté floss, zog der närrische Rat ein - maritim auch Werner Sparwald, Bernd Arnold, René Jannisch und Andreas Schneider im Matrosen-Look. Dagegen hatten sich die Kulissenschieber René Bach und Marcel Ludwig mit gepunkteten Kleidchen herausgeputzt, in Grün kam Protokoller Marius Emmel. Die drei Jungs von Phoenix-Sound hatten die Tontechnik voll im Griff. Die Tänze der Ulfaer Purzelgarde und der Minnis hatten Annette Haas, Irina Orth und Cindy Arnold einstudiert, zum Teil auch mit Unterstützung von Kathrin Reiprich. Weitere Trainerinnen waren Stefanie Jüngling und Diana Jäger. Auch die "hinter den Kulissen" gehören zu einer gekonnten närrischen Sitzung: Lorena Schneider-Kuhn sorgte für das richtige Make-up, Sonja Arnold schrieb Büttenreden, Regina Sussmann führte die Kamera und viele Hilfsbereite trugen zum Gelingen der Großveranstaltung bei.
Den flotten Tanz hatte das Kindergardepaar Christin Sussmann und Daniel Eifert mit Trainer Florian Graf entwickelt, der für die Garde zuständig ist. "Das siebte Kind" wächst wirklich in totaler Enge auf - kein Wunder, dass Marvin Haas in seiner Büttenrede zaghafte Wünsche äußert: "Vielleicht werd ich mal kriminell/Dann krieg ich eine Einzelzell. . ." Als Gast zeigte "Funkenmariechen" Fabienne Rauch vom NCV einen effektvollen Showtanz, bei dem ein wenig Akrobatik nicht fehlte. Für sie wie für Trainerin Sonja Rausch gab es lebhaften Beifall. In "Günther Schlauchs beliebte Quizsendung" "Wer ist hier der Dumme?" führten Christin Sussmann und Jasmin Strecker - aber trotz aller Anstrengungen gab es nur den Ein-Euro-Trostpreis.
In den Vereinsfarben Blau-Weiß kam die Purzelgarde auf die Bühne und legte einen schmissigen Tanz auf die Bretter. Putzteufel Heidi empfing den heimkehrenden Ehemann Anton (er hatte schätzungsweise drei Promille) mit bitteren Vorwürfen, aber er pariert mit musikalischen Zitaten: "Mein Aff gehört zu mir/Wie mein Name an der Tür" und spätestens bei Heidis Auszugs-Drohung ("Heidi, deine Welt ist in Ulfa") hatten Elisa Arnold und Christin Schmidt das Publikum zum Kreischen gebracht. Dann eroberten die knuffeligen Blauen mit den weißen Zipfelmützen die Bühne. Als "Tanz der Schlümpfe" boten die Minnis ein lustiges, reizvolles Farbengewimmel. "Beim Essen spricht man nicht" war der nächste Sketch überschrieben. Der allein erziehende Vater (Kevin Sauer) hat es nicht leicht - achtmal hat dem Sohn (Marcel Schmidt) die Linsensuppe geschmeckt und am neunten Tag weist er sie plötzlich zurück. . . Dem maritimen Stil folgten auch die Jungen und Mädchen der Kindergarde. Im Matrosen-Look zeigten sie bei ihrem Tanz einen regelrechten Cancan-Anflug und ließen die großen blauen Pompons aufflattern. Urig-verschmitzt trat Frederik Ritter vom NCV in die Bütt und berichtete aus seinem Leben als Wärter im Zoo, von frierenden Eisbären, skifahrenden Tausendfüßlern und Elefanten, die Kaugummiblasen wie Bomben platzen lassen. Nicht zu stoppen war der Vormarsch der Wikinger. Die Middis hatten sich mit Wams und Hörnerhelm verkleidet und mitten im Gefolge tanzte "Wickie" mit brandrotem Schopf. . . Und die Zukunft lässt sich nicht bremsen. Das bewies die unschlagbare Robotertruppe der etwas größeren Kiddis. Wer will die Maschinenmenschen von der Bühne vertreiben, wenn sie ihre strahlenfesten Glitzer-Tops sieghaft in einem flotten Tanz aufblitzen lassen?
"Das ist Fasching pur" war beim gekonnten Tanz der Jugendgarde zu hören und die Jugendlichen in den blau-weißen Vereinsfarben waren ein schönes Bild. Als beim Finale alle großen und kleinen Akteure auf der Bühne wimmelten, da klirrten die Fensterscheiben beim begeisterten Applaus.

Quelle: Kreis-Anzeiger für Wetterau und Vogelsberg (http://www.kreis-anzeiger.de)

 

 


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